Vergabe des Dr. Maresch-Klingelhöffer-Forschungspreises 2011

Die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder hat in einer Feierstunde am 23.11.2011 im Dr. Petra-Joh-Forschungshaus der Stiftung wieder den mit 5.000 Euro dotierten

Dr. Maresch-Klingelhöffer-Forschungspreis

verliehen.

Der Forschungspreis wird für die beste Arbeit von Nachwuchswissenschaftlern/ Naturwissenschaftlerinnen (bis 40 Jahre) auf dem Gebiet der

Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie
sowie für Forschungsbereiche, die im unmittelbaren Bezug
zum Forschungsschwerpunkt stehen,

verliehen. Der Stiftungsvorstand hat die Arbeit der Wissenschaftlerin Dr. Melanie Eichenmüller von der Universitätsklinik in München zum Thema:

Blocking the hedgehog pathway inhibits hepatoma growth

in diesem Jahr prämiert.

In ihrer Arbeit beschäftigt sich Frau Dr. Eichenmüller mit der Bedeutung der Hedgehog Signalkaskade für das Entstehen und das Wachstum von pädiatrischen Hepatoblastomen. Eine Beteiligung der Hedgehog Signalkaskade, an dem am häufigsten auftretenden pädiatrischen Lebertumor, war bislang unbekannt. Eindrucksvoll zeigt sie auf molekularer Ebene, dass eine medikamentöse Blockierung des aktivierten Hedgehog-Signalwegs möglich ist und zur Induktion des programmierten Zelltodes (Apoptose) von Hepatoblastomzellen führt. Somit ist ihre Studie ein wichtiger Beitrag für das molekulare Verständnis der pädiatrischen Hepatoblastomerkrankung und zeigt neue Therapieoptionen auf.

Dr. Jürgen Vogt, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes überreicht Dr. Melanie Eichenmüller das Preisgeld. Dr. Roland Kappler, Laudator, freut sich mit der Preisträgerin.